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AEG Baduf
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Unter den geschlitzten Blech-Schutzhauben stecken die Röhren; es wurde die Type RE 78 empfohlen. Ursprünglich setzte sich die Empfangsanlage aus dem Audion A I und dem Zweiröhren-NF-Verstärker A II zusammen. Als Vorschalt-Zusatz gab es das Abstimmgerät A III, welches lediglich einen Serienresonanzkreis mit induktiver Ankopplung enthielt. Später lieferte die AEG auch das hier abgebildete mit einer Röhre bestückte Hochfrequenz-Vorstufengerät A VI. Der erstaunte Funkhistoriker erwägt, ob dies nicht logischerweise hätte A IV heißen müssen; er fragt sich, ob da etwa der Druckfehlerteufel am Werke war und die Berichtigung unterblieb? Der hier abgebildete D-Zug, bestehend aus A VI, A I H und A II befindet sich im Besitz des Hastra-Museums, Hannover. komplett: über 5.000 Euro
Im zweistufigen, trafogekoppelten NF-Verstärker Type DV sind Europasockel eingebaut. Meist wurden die Telefunken-Röhren RE 71 oder Type A aufgesteckt. Telefunken verkaufte den DT als Zeta, den DV als Epsilon. Typen DT + DV: 1300-2000 Euro
Der große AEG-Fünfröhren-Dreikreiser Geadyn BL von 1926 zählt zu den gesuchtesten Sammlerstücken. Unter der Klappe sitzt ein Mittelwellen-Spulenkasten, der gegen einen Langwellensatz ausgewechselt werden kann. Hinter dem Gerät steht das AEG-Trichtersystem, zur Wahl stand der im Kapitel Lautsprecher abgebildete Holzlautsprecher. Geadyn BL: Liebhaberpreis |