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Auch aus dem Jahr 1939 stammt der Sechskreis-Super 69 WK und er glänzt durch ein ebenso bemerkenswertes Gehäuse. Dieser Superhet hat die gleiche Röhrenzahl wie der zuvor abgebildete Zweikreiser nur eine ECH 11 anstelle der EF 11. Deshalb ist es nicht verwunderlich, daß die Preise vom Zwei- und Sechskreiser nur um 30 RM differierten: 168 RM kostete der Geradeausempfänger, 198 RM der Super. Dessen Mehrpreis steckte im wesentlichen in den vier ZF-Kreisen. Weil es (nur) ein Standard-Super ist, genießt beim Sammler der Zweikreiser den höheren Stellenwert.
AEG 69 WK: 80-180 Euro
Das sind keine normalen Klein- bzw. Volksempfänger. Die AEG fertigte sie in den ersten Nachkriegsjahren und bei Lichte besehen erkennt der aufmerksame Betrachter, daß in den Kreisen am Bakelitgehäuse die Hohheits-Adler mit Hakenkreuzen fehlen.
Nicht nur VE-Sammler sind an solch entnazifizierten Nachkriegsmodellen interessiert.
Nachkriegs-VE / DKE: je 80-180 Euro
Nach dem Krieg fertigte die AEG nicht mehr die Telefunken-Geräte (weil Telefunken in den eigenen Werken fertigte), aber auch die Mutterfirma kam wieder mit Neuentwicklungen auf den Markt. 1948-49 waren Einkreiser im Angebot, und Superhets bis zum Sechskreiser. Im kleinen Rundfunk-Katalog 1949/50 findet der Sammler vier AEG-Modelle, von denen er die zwei kleinen Typen besonders schätzt. Sehr interessant ist der kofferartig gestaltete sogenannte Sportsuper (mit den neuen Allstrom-Sparröhren VCH 11 und VEL 11,
Hier abgebildet ist die Type 638 GWK. Das ist ein mit den Allstrom-Röhren UCH 11 und UCL 11 ausgestatteter K-M-L-Sechskreissuper mit Trioden-ZF-Verstärkung in einem bemerkenswert gestalteten Gehäuse.
638 GWK: 40-100 Euro
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