Historische Radios - Eine Chronik in Wort und Bild
Apparatebau Backnang
Geräte
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Aus der „Lederstadt im Tal der Murr“ kamen Star-Radios schon seit 1949. Dieser noch im Vorkriegs-Stil gebaute Siebenkreis-Superhet Star-Neptun 51 erschien 1950. Bestückt war er mit einem gemischten Röhrensatz: ECH 42, EF 41, EBC 41, EL 11, EM 4 und AZ 41. In gleicher Aufmachung gab es auch den Star-Neptun 51 Ultra, der hatte einen UKW-Empfangsteil. (Technik-Museum Mannheim)

Star-Neptun 51: 20-80 Euro



 

Der Star-Trabant W erschien 1950 als Netzanschlußgerät mit E-Rimlockröhren, und (hier abgebildet) als Star Trabant 51, bestückt mit D 90er-Röhren für Batteriebetrieb und Wechselstromanschluß. Kurz- und Mittelwellen empfängt dieser Fünfkreis-Superhet. Dazu gab es eine Lederbereitschaftstasche. (Sammlung M.Lillich)

Trabant 51: 40-100 Euro



 

1949 glaubte Karl Kaess, mit Geräten der Luxusklasse den Radiomarkt erobern zu können. Es wurde nichts daraus. Nur Verluste brachte ihm seine „Star-Radiofirma“ ein.

Das Gerät im Bild ist das letzte in Backnang fabrizierte. Der Star-Meteor S, Baujahr 1951, war ein Mittelklasse-Superhet mit UKW-Empfangsteil. Das gleich gestaltete Modell Meteor Ultra fand man dann in der Zwischensaison 1951/52 bei V.F.W.F. (siehe Heroton.)

Star-Meteor S: 40-100 Euro