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Baduf-Detektorapparat 1001. Auch Kopfhörer, Drehkondensatoren und Spulen fertigten die Furtwanger im eigenen Werk, das Gerät im Bild ist aber mit der Spule eines Fremdfabrikats bestückt. Der aufgesteckte Rotstern-Detektor stammt vom Ideal-Werk (Blaupunkt). (Sammlung K.Fütterer, Foto: Chr.Nielinger, Photographie + Design)
Detektorapparat 1001 kompl.: 450-650 Euro
Saba hatte die Fricker-Spule (nach Josef Fricker so benannt), Baduf offerierte die hier abgebildeten Steckspulen nach Prof. Dr. J.Weiß. Unter der Celluloid-Hülle liegt (für die jeweilige Windungszahl) ein Diagrammblatt, auf dem in Abhängigkeit des Drehkondensators bzw. dessen Stellung die zu empfangende Wellenlänge abzulesen ist.
Das Baduf-Vierröhren-Zweikreisgerät Type 4 REB von 1928 ist dem SABA-HANN (siehe Bastel-/Bausatzgeräte) sehr ähnlich. Kein Wunder man schaute sich eben über die Schwarzwälder Tannenwipfel hinweg in die Kochtöpfe.
Die Rückkopplung ist anders: bei SABA mit Spulenschwenker und bei Baduf kapazitiv; natürlich mit dem Baduf-Spezial-Drehko (siehe Einzelteile), den der Sammler Eierschneider nennt. Man erkennt ihn (und auch die Abstimm-Drehkos) schon bei geschlossenem Gerät an der 360-Grad-Skala der Drehknöpfe. Die Röhrenbestückung: RE 074 n, RE 034, RE 084 und RE 134.
Verkauft wurde das Baduf-Radio von der Freiburger Firma Martin Frey, welche zuvor die eigene Type 4 RE (noch ohne B, Baduf?) angeboten, dann aber (1928/29) die Fertigung von Rundfunkempfängern eingestellt hatte. (Privat-Sammlung)
Type 4 REB: 600-900 Euro

1930 offerierte die Duisburger Firma Radio-Binder (sie bezeichnete sich wie manch andere als Deutschlands größtes Fachgeschäft) diese komplette Lautsprecheranlage mit dem Baduf-Dreiröhrenempfänger zum Ausverkaufspreis. Den Radiosammler würden auch die aufgesteckten TeKaDe-Röhren beglücken.
Firmengeschichte | Geräte [1]
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