| Historische Radios - Eine Chronik in Wort und Bild | |
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AEG Baduf
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1928 zählten Radios mit Netzanschluß und eingebauten Lautsprechern zu den Neuheiten. Die Berliner Idealwerke stellten ihren Blaupunkt NR II vor. Der preisgünstige Einkreiser kostete (ohne Röhren) 135 RM, aber es gab ihn nur für Gleichstrom. Für den Betrieb an Wechselstromnetzen mußte der Gleichrichter NK IV vorgeschaltet werden und der kostete nochmals 100 RM. 1929 folgte dann das gleich gestaltete Zweiröhren-Wechselstromgerät NR II W für 162 RM. NR II: 150-250 Euro
Der abgebildete Lautsprecher ist ein Blaupunkt Magnetsystem Type 71 R. NS IV: 200-320 Euro
TS 5: 800-1200 Euro
Das Bild zeigt den LG 300 (den es auch mit anders gemustertem, in Falten gelegtem Stoff gab) und den G 400 mit Blaupunkt-Lautsprecher 42 U. LG 300: 80-180 Euro
Würde ein Sammler den Zweiröhren-Einkreiser LG bzw. LW 2000 in seinen Katalogen suchen, dann würde er wohl zuerst in den Jahrgängen ab 1935 nachschlagen. Tatsächlich jedoch erschien das modern gestaltete Gerät mit Langfeldskala (noch ohne Stationsnamen) schon 1932. Etwas zu früh das breite Publikum war an solche Formen noch nicht gewöhnt. In der altbekannten Form gab es das ebenfalls 1932 erschienene Modell LW 4000 (links). Das war der erste, vorbildlich aufgebaute Blaupunkt-Dreikreis-Vierröhren-Fernempfänger. LW 2000: 150-250 Euro |