Historische Radios - Eine Chronik in Wort und Bild
Blaupunkt (Ideal)
Geräte

Sie sahen schon viel besser aus – die Blaupunkt-Modelle aus den End-Vierzigern. Dieser kleine Vierkreis-Superhet 3 GW 448 P ( P = Plastik) wurde 1948 mit den neuen Topfsockel-Röhren der U-Serie bestückt: UCH 5, UF 6, UL 2.

3 GW 448 P: 20-80 Euro



 

Den Sechskreiser 5 GW 2648 von 1948 bestückte Blaupunkt wieder mit den altbekannten Stahlröhren UCH 11, UBF 11, UCL 11 und mit dem Magischen Auge UM 11. Das fehlte dem rechts stehenden Nachfolger US 4H.

5 GW 2648: 40-100 Euro
US 4H: 40-100 Euro

Auch der 1949er Sechskreis-Super US 4 H bekam noch den Vorkriegs-Stahlröhrensatz der U 11er-Serie und den findet man auch noch in den nachfolgenden Typen aus 1950.

US 4 H: 80-200 DM



 

Die Blaupunkt-Werke knüpften mit diesen Modellen nicht nur an die Vorkriegs-Bakelitradios an, sie verfeinerten die Formen und sicherten sich damit ihren Käuferkreis.

Der Allstrom-Achtkreiser, Baujahr 1950, (vorn) hatte neben der Typen-Nr. F 229 U noch eine weitere: NU 630 U.

Auch das dahinter stehende Wechselstromgerät aus dem gleichen Jahr hatte zwei Typenbezeichnungen: M 289 W und MU 670 W. Dieser etwas größere Achtkreiser wurde mit drei Kurzwellenbereichen und einem magischen Auge ausgestattet.

F 229 U / NU 630 U: 40-100 Euro
M 289 W / MU 670 W: 80-180 Euro



 

Neben den erfolgreichen Bakelit-Modellen offerierte Blaupunkt auch schöne Radios im Holzgehäuse. Hier das Modell L 435 W / U (auch 1950) mit je 8 AM- und FM-Kreisen. Wie der M 289 W hatte auch dieser Empfänger drei gespreizte KW-Bereiche.

L 435 W / U: 80-180 Euro



 

1951 steckte in diesem Blaupunkt-Superhet noch ein gemischter Röhrensatz: die Rimlockröhren EF 80 und ECH 42 und die (Stahl)-Röhren EAA 11, EBF 15, EF 15, EL 11, EM 11, und AZ 11. Natürlich wurde dieser fast 500 Mark teure M 51 W mit einem UKW-Super ausgestattet.

M 51 W: 10-50 Euro