Historische Radios - Eine Chronik in Wort und Bild
Blaupunkt (Ideal)
Geräte

Blaupunkt hatte sich zum bedeutenden Autoradio-Hersteller entwickelt – mit einem breiten Angebot. Das 1960er Modell links heißt Frankfurt-Transistor, es sind aber nur drei Transistoren und noch sechs Röhren drin.

Rechts die Omnibus-Anlage München IV TR von 1963. Dieses ebenfalls mit „Omnimat-Drucktastenwähler“ ausgestattete Gerät enthält eine 12-Watt-Transistorendstufe. Heutige Kleinwagenbesitzer mögen diese Endleistung belächeln – vor gut 30 Jahren reichte sie für einen mit sieben Lautsprechern bestückten Omnibus.

Frankfurt-Transistor: 10-50 Euro
München IV TR: 40-100 Euro



 

Kaum zu zählen sind die Kofferradios, die Blaupunkt auf den Markt brachte. Allein 1967 waren es zehn Modelle. Das kleinste hieß Dixi (im Bild hinten). Zehn Transistoren und fünf Dioden sind in dem Gerätchen für Mittelwellen- und UKW-Empfang.

Der vorn im Bild stehende Nachfolger (mit der Längs-Skala) erschien 1968.

Dixi: je 0-30 Euro



 

Viele Jahre – bis in die Siebziger – hatte Blaupunkt die größeren Derbys im Lieferprogramm. Hier abgebildet ist der Derby H von 1969, ein 7/11-Kreiser mit fünf Wellenbereichen.

Derby H: 0-30 Euro



 

Das Schlußlicht der Blaupunkt-Hörfunk-Heimgeräte war ein mit Infrarot-Fernbedienung ausgestattetes HiFi-Komponentensystem.

XT-240 hieß der Digital Synthesizer Tuner und XPA-240 der Preamplifier. Diese beiden hier abgebildeten Komponenten konnten entweder durch den Endverstärker MA-240 oder durch zwei Aktivboxen vervollständigt werden.

1980 wurden die von Blaupunkt entwickelten Geräte im Südfunkwerk, Dr. Robert Ott, Waiblingen bei Stuttgart, gefertigt. (Sammlung W. Roßnagel)

XT-240: 80-180 Euro
XPA-240: 80-180 Euro