Historische Radios - Eine Chronik in Wort und Bild
Braun
Geräte

1951 fiel dieser Braun-Koffersuper Piccolo hinsichtlich seiner Gestaltung aus dem Rahmen – man konnte schon das „Braun-Design“ ahnen, das dann fünf Jahre später von sich reden machte. UKW konnte er noch nicht empfangen, und doch kostete der Fünfröhren-Fünfkreiser stolze 285.- DM.

Piccolo: 80-180 Euro



 

Der erste Braun-Exporter erschien 1954. Es war ein 175 x 120 x 50 mm kleiner Mittelwellensuper mit vier D-Röhren, der über den Untersatz ans Netz angeschlossen werden konnte. Die „Design-Fans“ mögen ihn nicht – sie bevorzugen den 1956er Exporter 2 weil dessen Gehäuseentwurf von der HfG Ulm kam. (Sammlung Dr. Walz)

Exporter: 150-250 Euro



 

Das „Braun-Design“ kam zum Modelljahr 1955/56. Zu den ersten Geräten dieser Art zählte auch der hier abgebildete G 11, entworfen von Hans Gugelot. Optisch war das geprägte Blech-Stanzteil revolutionär, auf die Wiedergabe der Höhen jedoch wirkte es sich nachteilig aus.

G 11: 80-180 Euro



 

SK 1, SK 2 und SK 3 hießen die Kleinsuper von Braun; ab SK 4 waren es die Empfänger-Plattenspieler-Kombinationen, die dann (mit ihren Plexiglas-Abdeckungen) „Schneewittchensarg“ genannt wurden. Hier abgebildet sind die Modelle SK 2 (A. Braun/F. Eichler 1955) und SK 5 (H.Gugelot/D. Rams 1958).

Zu den berühmten Braun-Geräten zählt auch der Musikschrank PK-G (H.Gugelot 1955), über den bereits im Abschnitt 2.9. geschrieben wurde. Und schließlich steht auf diesem PK-G noch der kleine Braun-Transistor-Taschenempfänger T 31 (D. Rams/HfG Ulm) von 1961.

SK 2: 40-100 Euro
SK 5: 80-180 Euro
PK-G: 120-200 Euro
T 31: 150-250 Euro